Schulung & Training für ein besseres Verhalten im Umgang mit Patienten
Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland nicht zu den führenden Service-Nationen gehört. Ebenfalls ist bekannt, dass wir in Deutschland offenbar lieber Maschinen als Menschen bedienen - und das bezieht sich nicht nur auf die Wahrnehmung besonders sensibler oder anspruchsvoller Menschen.
Insbesondere da, wo sensibles, aufmerksames, positives und wertschätzendes Verhalten ganz besonders zählt (z.B. in Arztpraxen und Kliniken - insbesondere in Privatkliniken), verhalten sich Viele nicht selten eher kontraproduktiv - ohne dass ihnen dies bewusst ist.
Denn ein aufrichtiges Feedback bleibt aufgrund gesellschaftlicher Konventionen und des besonderen Abhängigkeitsverhältnisses im Gesundheitsbereich zumeist aus. Geredet wird zumeist nur hinter dem Rücken, oft mit verheerenden Folgen für den guten Ruf bzw. das Image der gesamten Praxis bzw. Klinik.
Die bekannten Sprüche "Wie Du kommst gegangen, so wirst Du auch empfangen" oder "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück" kann und sollte man in beiden Richtungen betrachten. Schließlich sollten die Mitarbeiter-innen einer jeden Praxis bzw. Klinik sowohl an einem möglichst stressfreien Kunden-Umgang (ohne Missverständnisse und Konflikte) als auch an generell stressfreien und konfliktarmen Kundenkreisen interessiert sein.
Was und wen man als Praxis oder Klinik vorrangig anzieht, bestimmt das jeweilige Image und das eigene Auftreten in der Praxis, das bereits am Empfang und bei telefonischen Vorgesprächen beginnt. Ebenso beeinflusst ein guter Ruf bzw. ein gutes Image und ein angenehmer Kundenumgang das eigene Selbstbild und trägt ganz wesentlich zur Motivation der Beschäftigten bei.
Ein positives und imageförderndes Verhalten ist das Ziel unserer Schulung. Anfangen sollte man allerdings bei den Denkmustern, beim Thema Sozialkompetenz, beim Selbst- und Fremdbild sowie beim Selbstverständnis in Bezug auf die Kommunikations-Routinen der Beschäftigten, die irgendwann gar nicht mehr hinterfragt werden, obgleich diese aus Sicht von Patienten bzw. Außenstehenden nicht selten unaufmerksam, desinteressiert und recht einfach gestrickt wirken und Patienten und Patientinnen manchmal geradewegs vor den Kopf stoßen.
Besonders auffällig ist dies oft in Praxen für Kassenpatienten. So, die leidvolle Erfahrung aus sogenannten Praxis-Checks, die wir in den Bereichen Personalpsychologie und Unternehmensberatung, speziell in den Bereichen ib Praxis-Optimierung , Image-Analyse und Personal-Controlling durchführen. Die Erfahrungen sind aus Patientensicht oft krass - aus kommunikationspsychologischer Sicht manchmal extrem peinlich und geradewegs schockierend. Wissen Sie eigentlich, wie Sie selbst und Ihre Mitarbeiter-innen auf Patienten aktuell wirken? Wer auf Qualität achtet und qualitativ besser werden möchte, sollte dies wissen, um es entsprechend optimieren zu können.
Um sich von Negativ-Beispielen bzw. anderen Praxen deutlich abzugrenzen oder zumindest einen zumutbaren Mindeststandard in Sachen Patienten-Kommunikation zu erreichen, sind gute, seriöse und qualitätsorientierte Praxen und Institute bemüht, ihr Team in der Interaktion mit Patienten entsprechend zu schulen und zu coachen.
Das gleiche Bedürfnis haben auch gute, mitdenkende MitarbeiterInnen, die souveräner und erfolgreicher im Praxis-Alltag agieren möchten und ihren Stress - insbesondere im Umgang mit schwierigen,
ungeduldigen und nervlich anstrengenden Patienten tunlichst mindern bzw. reduzieren möchten.
Einsicht über entsprechend professionelles Feedback im Coaching, Aha-Erlebnisse im Unterricht und Übersetzung des (verbal, paraverbal und nonverbal) Gesagten durch einen Kommunikations-Profi mit Witz und Humor sind der erste Schritt zur Selbsterkenntnis und Lern-Motivation. Danach wird alles recht klar und deutlich und es entsteht der Wunsch, zukünftig besser aufzutreten, besser bzw. professioneller mit Patient-innen zu kommunizieren.
Dieses BESSER beginnt bereits beim Blickkontakt, bei der Mimik und Gestik und bei der Begrüßung, läuft über das Aufrufen und Weiterleiten der Patient-innen bis hin zur Gesprächsführung bei Beschwerden und Vermeidung wie Deeskalation von inneren und äußeren Konfliktsituationen.
Konstruktives Feedback zum Verhalten bei Übungen und Rollenspielen - und das Aufzeigen, wie einfach, besser, freundlicher, konstruktiver, effektiver, effizienter und zielführender das kommunikative Miteinander mit rhetorischen Kniffen vonstattengeht, motiviert enorm, da das Arbeiten dadurch letztendlich viel einfacher von der Hand geht - und das eigene Selbstbewusstsein sich durch spürbare Erfolge deutlich steigert. Auch untereinander im Team klappt anschließend Vieles noch viel besser.
Was ist wichtig? Worum geht es?
Die positive Änderung beginnt bei der Grundeinstellung und der Sensibilität für die Einfühlung in die Motive und Bedürfnisse von Menschen und mündet in einfühlsameres, sozialkompetenteres
Verhalten mit sympathischem souveränen Auftreten und positiver Patienten-Kommunikation.
Es geht um Aufmerksamkeit und Zuhören, um positive, wertschätzende und sensible Kommunikation, um empathisches sozialkompetentes Auftreten sowie um Gespür für den Kunden bzw. Patienten als Mensch.
Auch geht es darum, sich schwierigen Kunden bzw. Patienten gegenüber souverän, freundlich und zielführend durchzusetzen, ohne sich Stress, Ungeduld und etwaige Genervtheit anmerken zu lassen. Dies bedarf Ambiguitätstoleranz, kommunikativer Souveränität mit der richtigen Denke und Technik. Durchsetzungsvermögen sowie Grundkenntnisse der Schlagfertigkeit und der gewaltfreien Kommunikation sind ebenso relevant.
Individuelle Optionen
Sie haben die Möglichkeit, a) ein allgemeines (fertig konzipiertes) sogenanntes "Sensibilisierungs-Seminar" bei Ihnen vor Ort, bei uns in Solingen oder Online über ZOOM zu buchen oder...
b) alternativ ein individuell auf Ihre ganz konkreten Bedürfnisse zugeschnittenes Seminar. Workshops und Mitarbeiter-Einzelcoachings sind ebenfalls möglich.
Hinweise zur Individualisierung
Zur Vorbereitung eines optimalen - auf Ihr Team zugeschnittenen - individuellen Trainings bieten wir zur Individualisierung auf Wunsch (mit Einverständnis der Beschäftigten) vorab einen günstigen
Undercover-Praxis-Check mit Testpatientenbesuch(en) im Rahmen einer "On the job-Supervision" bei Ihnen vor Ort an, bei denen das konkrete Verhalten Ihres Praxis-Teams beobachtet wird - und
Kommunikationsfehler wie Optimierungspotentiale vom Checker, Supervisor und Dozenten notiert werden, um diese nachfolgend im Unterricht konkret zu besprechen und zu optimieren.
Jede Schulung basiert auf einer aufwendigen pädagogisch-didaktisch aufbereiteten PowerPoint-Präsentation mit anschaulichen kommunikativen Beispielen und Übungen, die nach einem Vor-Ort-Check oder nach einem entsprechenden Briefing mit konkret gewünschten Praxis-typischen Beispielen, konkreten Problem-Situationen und Mitarbeiter-Wünschen (Beispielen) gegen Aufpreis für Ihr Praxis-Team individualisiert werden kann. Auf Basis der Power-Point-Präsentation kann gegen geringen Aufpreis ein entsprechendes Handout erfolgen, so dass die Beschäftigten eine Art Handbuch für sich haben.
Sensibilisierung
In unserem entsprechenden Sensibilisierungs-Seminar sensibilisieren wir Ihr Praxis-Team a) psychologisch für die Bedürfnisse, Ängste und Eigenarten unterschiedlicher Patienten-Typen und kommunikativ für unterschiedliche typische Alltags-Situationen
Es geht um ein Gespür für den Kunden als Mensch, darüber hinaus um ein Gespür für sich selbst, sein eigenes Verhalten - und wie dieses von anderen wahrgenommen wird und beurteilt werden könnte.
In Sachen Kommunikation & Rhetorik spielen wir mit Ihnen typische Kommunikations-Situationen bzw. Patienten-Kontakt-Gespräche durch, zeigen Ihnen typische / klassische Fehler und allgemeine wie individuelle rhetorische Optimierungsmöglichkeiten für ein adäquates und möglichst optimales kommunikatives Verhalten für den Umgang mit Patienten. Sie werden staunen, was alles geht - und Sie werden sich gewiss ärgern, das Seminar nicht früher besucht zu haben.
Allgemeine Seminar-Inhalte:
Psychologische Grundlagen
Motive und Bedürfnisse von Menschen (konkret von Patienten)
Verhalten & Erleben
Grundlagen der Selbst- und Fremdwahrnehmung
Sensibilität & Aufmerksamkeit
Positive Signale setzen und aversive Stimulationen vermiden
Die wichtigsten sozialen Kompetenzen
im Umgang mit Patienten - und wie sich
diese im kommunikativen Alltag zeigen
Mach´ es anders - mach´ es besser!
Sympathie vs. Antipathie
Höflichkeit vs. Unhöflichkeit
Positive vs. negative Kommunikation
Gewaltfreie Kommunikation vs. Konflikterzeugung
Gesprächsstörer versus Gesprächsförderer
Aktiv-Kommunikation vs. Passiv-Kommunikation
Dos, Donts & No Gos
Stacheldrahtformulierungen, Killerphrasen, Totschlagargumente
Typische Fehler und Negativ-Beispiele anschaulich ins Positive gewandelt
Handwerkliche Grundlagen
Verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation
Was man sagt - und wie es bei unterschiedlichen Typen ankommt
Grundlagen Aktives Zuhören & Minimax-Interventionen
Grundlagen der positiven und wertschätzenden Kommunikation
Effiziente wie effektive Durchsetzung
gegenüber schwierigen / fordernden Patienten
Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation
Resilienz und Ambiguitätstoleranz lernen
Positive Selbst- und Fremd-Manipulation und sympathische Schlagfertigkeit
Patienten verbal, paraverbal und nonverbal lenken
Training
Übungen zur Selbsterkenntnis
(aus Fehlern lernen / Aha-Erlebnisse)
Übungen zur Anwendung und Optimierung
Simulationen & Rollenspiele
Feedback
Individuelle Optimierungs-Tipps
Spezielle Seminar,- Workshop- und Coaching-Inhalte
Spezielle Seminar,- Workshop- und Coaching-Inhalte werden auf Basis eines Vorgesprächs, einer Supervision oder eines Praxis-Checks auf Wunsch individuell für Sie zusammengestellt.
Kommunikation Pflegedienstleitung
Kommunikation mit Patienten (Arzt-Gespräche)
Kommunikation mit sensiblen Menschen
Selbstbild-Fremdbild-Reflektion
Patientengespräch: Ärzte sollen jetzt das Sprechen lernen
Eckart von Hirschhausen: Herr Doktor, sprechen Sie doch mit mir!